24. Juni 2026

Kurz vor den Sommerferien führte die Curaden AG in allen DA-Abschlussklassen einen kostenlosen Workshop durch. Das Ziel: unterschiedliche Zahnpflegeprodukte zu testen. Ein Besuch zwischen breiten Lächeln und bunten Zahnbürsten.

Eindrücke vom Workshop; Bilder: Julian Zahnd
Bilder: Julian Zahnd
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«Die Zähne sind die Visitenkarte einer Dentalassistentin», sagt Caroline Liechti, Lehrperson an der be-med. Sie sitzt zusammen mit ihrer Klasse im Schulzimmer, ganz vorne erörtert Kinderzahnärztin Leonie Frösch die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Zahnbürsten. Einige Modelle werden die Lernenden später noch ausprobieren, um sich ein Bild von der Qualität der verschiedenen Produkte zu machen – und um ihre «Visitenkarte» zu optimieren.
 

«Touch to Teach» heisst der praxisorientierte Lehransatz, der dazu führen soll, dass die DA ihren Patient*innen nur empfehlen, wovon sie auch überzeugt sind. «Es gibt eine Vielzahl an Produkten und Ansätzen, die je nach Einzelfall unterschiedlich gut funktionieren», sagt Leonie Frösch. Ihr ist es somit wichtig, nicht «eine Wahrheit» zu vermitteln, sondern mit den Lernenden ein Set an Kriterien zu erarbeiten, das zu passgenauen Empfehlungen führt.
 

Und da das Ausprobieren von Produkten und Techniken zwingender Bestandteil von «Touch and Teach» ist, folgen auf die Erläuterungen der Referentin längere Diskussionsphasen und Selbsterkundungen: Es wird in vorgehaltene Spiegel gelächelt, Zähne werden gereinigt, die Mundhygiene geprüft. Eine Degustation unterschiedlicher Zahnpasta-Sorten steht ebenfalls an - die Geschmacksrichtung «Gin Tonic» stösst dabei auf besonders grosses Interesse.
 

Der Workshop sei insbesondere während des praxisorientierten Teils lebendig gewesen, bilanziert Caroline Liechti. Obwohl manches für die Lernenden Repetition gewesen sei, habe es auch den einen oder anderen Aha-Moment gegeben, ergänzt Leonie Frösch. So entspreche das tatsächliche Level der Mundhygiene auch bei Fachpersonen nicht immer der subjektiven Wahrnehmung.
 

Somit dürfte an diesem Vormittag die eine oder andere DA die Gelegenheit genutzt haben, ihre persönliche «Visitenkarte» noch etwas aufzupolieren – mit oder ohne Gin-Tonic-Geschmack.

 

Autor: Julian Zahnd

Für Sie da.
be-med: Berner Berufsfachschule für medizinische Assistenzberufe AG
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SQS

Eindrücke vom Workshop (2)

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